Nun erzähle ich euch noch ein wenig aus dem Leben einer Milchkuh.

Nach dem ersten Kalben nennt man mich Milchkuh.

Meine erste Milch ist ganz speziell für mein Kalb gemacht, davon bekommt der Bauer nichts.

Erst nach fünf Tagen darf der Bauer meine Milch verkaufen. Ich brauche noch circa drei Wochen, um mich von der Geburt zu erholen, deshalb passen alle im Stall immer gut auf mich auf.

In den nächsten zwei Monaten erhöht sich meine Milchmenge kontinuierlich, dafür bekomme ich immer mehr Kraftfutter.

Irgendwann ist es dann wieder so weit. Nach circa achtzig Tagen schaut der Bauer, ob ich nicht wieder tragend werden könnte. Das klappt nicht immer sofort, denn ich gebe ja schließlich auch viel Milch. Wenn es dann aber so weit ist, kommt der Besamer auf den Hof und ich werde mit dem Sperma eines Bullen besamt.

Unser Tierarzt kann nach etwa drei Wochen per Ultraschall feststellen, ob ich wieder ein Kälbchen bekomme.

285 Tage trage ich ein Kälbchen aus. Meine Milchmenge nimmt in dieser Zeit langsam ab. Und wie du ja schon weißt, ziehe ich vor dem Kalbetermin in den Strohstall um.

Damit mein Euter sich nicht in der Trockenstehphase entzündet, muss der Bauer es sozusagen abdichten, man nennt dies auch versiegeln, denn es könnten durch die Striche/Zitzen Keime eindringen. Damit dies nicht passiert, spritzt der Bauer mir Fett in die Striche.

Sollte ich trotz guter Pflege einmal krank werden, dann kann ich natürlich nicht in eine Praxis spazieren, dafür bin ich leider zu groß. Zu mir kommt dann der Tierarzt persönlich. 

Es ist kein Geheimnis, wer sich um mich kümmert, denn die "Truppe" versieht eine tolle Arbeit und schaut, dass ich oder andere Kühe im Stall schnell wieder auf die Beine kommen.

Du kannst gerne einmal bei unserem Tierarzt auf die Seite klicken:

 

 

Hof Gösling

Süberweg 4

49090 Osnabrück

Telefon: 05 41 12 22 15

Telefax: 05 41 12 84 80

info-hofmolkerei@osnanet.de

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